Herminkas Blog

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DVB Fail!

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass sich die fiesen Schlechtigkeiten des Alltags immer dann häufen, wenn man es besonders eilig hat?

Heute morgen habe ich meinen Sohn in den Kindergarten gebracht. Allein auf dem Weg zur Straßenbahn ist er zweimal auf die Nase gefallen und zehn weitere Male konnte ich selbiges nur mit Mühe verhindern. An der Kreuzung ist die Fußgängerampel nicht auf grün gesprungen, sodass die üblich genutzte Straßenbahn schnell unerreichbar für mich und meinen Zweijährigen geworden ist. Wie gut, dass in Dresden alle paar Minuten eine Straßenbahn in Richtung Kindergarten kommt und ich nicht lange auf die Nächste warten muss.

Nachdem ich meinen tagträumenden Sohn mehr oder weniger genervt zur Haltstelle gezerrt hatte, warteten wir kurz. Es kam die Linie 7, eine lange Straßenbahn. Ich erklärte meinem Kind, dass diese Straßenbahn um die Kurve fährt und wir auf die  Linie 8 warten müssen, die geradeaus zum Kindergarten fährt. Hinter der 7 hielt dann auch schnell die Linie 8. Die 7 fuhr weiter und in der Erwartung, die Linie 8 würde bei uns anhalten, gingen mein Sohn und ich zwei Schritte in Richtung Gleis, um zu signalisieren, dass wir mitfahren wollen.

Pustekuchen! Die junge Schnepfe in der Straßenbahnkabine gab Vollgas und rauschte an uns vorbei.

Liebe DVB! Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. Ihr könnt nicht erwarten, dass Alte, Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern in der kurzen Haltephase ans Ende einer langen 7 laufen, um in die Linie 8 einsteigen zu können. Dafür gibt es heute den Fail des Tages für euch!

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Bluntismus!

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass immer die selben Lieder im Radio laufen? Nicht nur, dass es immer die selben Lieder sind – es scheinen auch immer die selben Künstler zu sein. Bestes Beispiel: James Blunt. Es vergeht keine Hauptmahlzeit, du der nicht „bonfire heart“ oder „postcards“ aus dem Lautsprecher schallt. Liebe Radio-Heinis: Es nervt!! Die Titel gefallen mir nicht besser, je öfters ihr es im Programm habt. Es beginnt schon morgens, wenn mein Radiowecker mich mit dem Guten Morgen-Blunt weckt. Keine Stunde später versauert mir der Frühstücks-Blunt das Marmeladenbrötchen. Selbst Senderwechsel hilft nicht weiter! Spätestens zur Mittagszeit sendet er wieder Postkarten von seinem Herzen. Es geht sogar schon so weit, dass mein Zweijähriger zum Abendessen den „Abendbrot-Blunt“ im Radio erkennt. Ganz ehrlich: Ich habe keine Lust mehr auf den Bluntismus.

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Zebra 2014 geschlachtet!

Wie schon im letzten Jahr, war ich 2014 nicht müde mich nach den kleinen, glitzenden oder auch total verdreckten Geldstücken zu bücken, die sich mir in den Weg gelegt haben. Alles wurde sorgsam in mein Spar-Zebra gesteckt. Im Januar 2014 habe ich erstmals bewusst festgestellt, dass Geld tatsächlich auf der Straße liegt. Damals sind stattliche 8,48 € zusammengekommen. Ein einmaliger Ausreißer? Nein! Auch im Laufe des Jahres 2014 sind unglaubliche 8,49 € in das Spar-Zebra gewandert. Ich bin gespannt, wie es 2015 sein wird. Bleibt die Frage offen, wie ich meinen Schatz wieder unters Volk bringe.

Spar-Zebra

Spar-Zebra 2014

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Osterkörbchen in 7 Bildern

Für all jene, die ihren Lieben etwas Selbstgemachtes schenken wollen, gibt es heute die Bastelanleitung für ein kleines, aber feines Osterkörbchen.

Materialien

  • 1 A4-Blatt schön gemusterter Tonkarton oder dickeres Papier
  • 8 Brads
  • Schere, Lineal, Bleistift und Radiergummi

Anleitung                                                                              

Schritt 1: Bastelvorlage übertragen Schritt 2: Körbchenform ausschneiden
01_Körbchen 02_Körbchen
Schritt 3: Falzen Schritt 4: Körbchen mit Brads fixieren
03_Körbchen 04_Körbchen
Schritt 5: Henkelform aufzeichnen Schritt 6: Henkelform ausschneiden
05_Körbchen 06_Körbchen
Schritt 7: Henkel mit Brads fixieren
07_Körbchen

Fertig ist das Körbchen, das ihr nun nach Belieben verzieren und befüllen könnt.

Die Bastelvorlage gibt es übrigens auf Anfrage!

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Das A und das O des Montags

Gedrückte Stimmung nach der Arbeit, in Gedanken noch tief im Projekt vergraben und schnell abgeschwiffen zu den Dingen, die im Haushalt schon längst hätten getan sein sollen. Äußerst nasstrübes und gar nicht frühlingshaftes Wetter machte Appetit auf eine schöne warme Suppe. Es musste heute Abend schnell gehen. Schon saßen wir am Tisch und löffelten unsere Buchstabennudeln in unsere leeren Bäuche.

Wo ist die Zeit nur geblieben? Vor wenigen Tagen erst feierten wir den zweiten Geburtstag unseres Sohnes. Schon 2! Er ist doch noch so neu, so klein.. und sitzt doch schon gewohnheitsgemäß auf seinem Kinderstuhl und löffelt hastig seine Buchstabensuppe in sich hinein. Nicht alle Buchstaben finden ihren Weg zum Mund und so landet die eine oder andere Nudel auf dem roten, abwaschbaren Lätzchen mit Auffangtasche.

Heute Abend waren es das A und das O.

Da wurde mir etwas klar, was im jüngsten Alltag untergegangen ist. Es sind nicht die Arbeit, das Projekt oder der Haushalt, die wesentlich sind. Es sind die Kinder, für die wir uns mehr Zeit nehmen sollten und müssen. Ich werde morgen etwas eher nach hause gehen und einen leckeren Auflauf sowie einen frischen Obstsalat  – mein A und O für Dienstag – zum Abendbrot machen.

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Good evening 2014. Be very welcome!

Neues Jahr, neues Glück. Tada.. ein neuer Blog und genug whitespace für all die Dinge, die in meinem Kopf schon blaue Kreise ziehen. Fühlt euch herzlich eingeladen in meiner Welt zu stöbern, mit mir zu lachen und zu weinen, zu diskutieren, zu kommentieren, zu applaudieren. Euch erwartet Leckeres aus der Küche, Kreatives Marke Eigenbau und Dinge, die die Welt schon immer nicht wissen wollte. =)

Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht. Vergesst die guten Vorsätze, die ihr sowieso verwerfen werdet. Freut euch gemeinsam mit mir auf die 364 Tage 1 Stunde und 4 Minuten, in denen wir unser Leben auf 2014 datieren dürfen.

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